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100 Jahre Blasmusik in Wipperfeld:
An den Tagen vom 19. - 24. Mai finden in Wipperfeld die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum statt. Ein abwechslungsreiches Programm mit dem Jubiläumskonzert der Schützenkapelle, dem bunten Abend mit der Original-Kapelle Egerland und den Jubiläumskonzerten der befreundeten Vereine verleihen dem Fest ihre besondere Note und lassen es zu einem unvergessenen Erlebnis aller Beteiligten werden. |
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| Im September beschließt der Verein die Ausbildung von Mädchen und deren Aufnahme in den Verein. Ein Novum in der 99-jährigen Geschichte. |
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Pfingsten: Besiegelung der Städtepartnerschaft Wipperfürth - Surgeres (Frankreich)
Eine Besonderheit für die französischen Gäste war der Auftritt der Schützenkapelle Wipperfeld zusammen mit dem Startrompeter Walter Scholz. Ein volles Zelt und ein glänzender Auftritt von Solist und Begleitorchester waren der Garant für einen gelungenen Abend. Die Teilnahme am Fest zu Ehren des Bundesschützenkönigspaares aus Wipperfeld, Manfred Schumacher und Ute Verbünt, ist für die Schützenkapelle selbstverständlich. Die "Deutsche Messe" von Schubert in der Pfarrkirche in Wipperfürth und das Konzert in der Mühlenberghalle geben diesem wahrscheinlich seltenem Fest einen gelungenen Rahmen. |
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Besonderheiten in diesem Jahr waren die musikalischen Auftritte bei dem silbernen Priesterjubiläum des gebürtigen Wipperfelder Monsignore Clemens Feldhoff, daß er in seiner Heimatgemeinde feierte und bei der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den längjährigen Dirigenten Eugen Diederich. Das Stiftungskonzert wird letztmalig im Hause Hembach veranstaltet. Der Ausflug in diesem Jahr war wieder über mehrere Tage geplant. 3 Tage lang ging es nach Bernau in den Schwarzwald. Highlights dieser Fahrt waren der Heimatabend mit der Trachtenkapelle Bernau, die Schwarzwaldrundfahrt, die Fahrt zum Bodensee und ein Konzert im Schloßhof der Insel Mainau. |
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| Ein mehrtägiger Ausflug führt die Schützenkapelle mit Anhang nach Törringen am Waginger See (Bayern). Dort wohnt der gebürtige Wipperfelder und ehemalige Schlagzeuger Johannes Wipperfeld. Der Ausflug war ein toller Erfolg, konnte man sich doch sowohl in musikalischer Hinsicht, als auch in guter Feierlaune bestens präsentieren. |
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| Um die Unterhaltung des Probenraumes sicherstellen zu können, wird am 20. Mai 1982 erstmals das "Gartenfest" veranstaltet. Dieses Fest an Christi Himmelfahrt gehört zur festen Veranstaltung in Wipperfeld und lockt immer wieder viele Wanderer und Musikfreunde an. |
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| Die offizielle Einweihung des vereinseigenen Probenraumes erfolgt am 03.04.1982 ! |
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| Eine Ära geht zu Ende, eine neue beginnt. Mit einem gelungenen Abschiedskonzert gibt am 25.10.1981 Poldi Risch den Dirigentenstab an Gerald Wasserfuhr weiter. Der gebürtige Wipperfelder spielt bereits seit 1971 in der Schützenkapelle. Durch sein Musikstudium und seine Erfahrung auf der Bühne ist er die Idealbesetzung für den Verein.
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| In diesem Jahr wurde der Grundstein für die Jugenheimerweiterung gelegt. Die Schützenkapelle baut ihren eigenen Probenraum an das Jugendheim an. Die Finanzierung wird den Verein zwar sehr lange begleiten, aber er bringt auch Vorteile in das Vereinsleben. |
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| Bis Ende 1981 übernimmt Herbert "Poldi" Risch das Dirigat der Schützenkapelle. Ein Berufsmusiker mit Erfahrung als brillanter Klarinettist und Saxofonist im Heino-Begleitorchester, aber auch als Bandleader und Notengraphiker sehr gefragt. |
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| Nach Eugen Diederich übernahm Hans Oepen, Kammermusiker beim Westdeutschen Rundfunk, die musikalische Leitung bis 1970. |
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| Wurde von 1956 - 1968 noch im Jugendheim geprobt, so nutzte man ab 1968 die "Alte Schule" in der Prof.-Mausbach-Str. zum Proben. Dies sollte bis 1982 Bestand haben. In der "Alten Schule" sind viele Musiker ausgebildet worden, die auch heute noch aktiv sind und gerne darauf zurück blicken. |
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| "Fast 400 Musiker spielen zum 75-jährigen Vereinsjubiläum in Wipperfeld auf. Eine Gedenktafel am Ehrenmal erinnert noch heute an das Ereignis. |
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| Mit Josef Feldhoff, Arnsberg, schoß erstmals ein Musiker in Wipperfeld den Vogel ab und wurde Schützenkönig. Er sollte nicht der einzige Schützenkönig aus den Reihen der Schützenkapelle bleiben, doch es sollte noch bis zum Jahr 2000 dauern, bis die Kapelle den nächsten Schützenkönig stellt. |
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| Die Schützenkapelle beteiligt sich am Bau des Jugendheimes. Ein Sonderkonzert im Saale Herbst in Ente trägt dazu bei. |
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| Der Verein hatte zu dieser Zeit bereits 184 Förderer, ein Rekord in der Vereinsgeschichte. |
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| Der Verein bestritt bereits 40 Veranstaltungen pro Jahr, dazu zählten Neujahrsball, Maiball, Schützenfest, Erntedankfest, Karneval, sowie kirchliche Anlässe zu Fronleichnam, Kirmes, Weihnachten, etc...! |
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| Unter dem Dirigat von Eugen Diederich erfährt der Verein einen ungeahnten Aufschwung. Passende Uniformen, harte Probenarbeit und die richtige Musik waren der Garant für den Erfolg der nächsten Jahre. Bis in die 70er Jahre ist das Vereinsleben sehr von Eugen Diederich als Dirigent und anschließend als Jugendausbilder geprägt worden. |
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| Auf Initiative und mit Unterstützung der Schützenbruderschaft Wipperfeld 1921e.V. konnte der Verein neu gegründet werden. Seitdem trägt der Verein den Namen "Schützenkapelle Wipperfeld" . Erster Dirigent der Schützenkapelle wird Eugen Diederich, Kluse, damals noch 1.Flügelhornist des Musikverein Wipperfürth. |
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| Der Verein erfährt seine wohl schwerste Krise. Das Vereinsleben kam bedenklich in´s Wanken, finanzielle Gründe führten schließlich am 02.02.1951 zu seiner Auflösung. |
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| "Erwähnt sei an dieser Stelle:
Die zum Musizieren benötigten Noten wurden in Herkenrath geschrieben. Das Honorar bestand aus Kartoffeln und Speck." |
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| Der "Musikverein Eintracht Wipperfeld" erhält eine Neuordnung, neue Statuten werden beschlossen. |
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| Während des 2. Weltkrieges war ein Musizieren nur eingeschränkt möglich. |
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| Eine besondere Erwähnung in der Chronik ist das Entgelt des Dirigenten! Für eine wöchentliche Probe erhielt der Dirigent "2 Mark"! |
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| Teilnahme an der Purder Kirmes (Purd), die seinerzeitige "Uniform" bestand aus weißer Hose, weißem Hemd, schwarzer Fliege und einer Mütze mit Eichenlaub und Lyra. |
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| Im Herbst 1932 wurde ein Tambourkorps gegründet, daß der Freiwilligen Feuerwehr unterstellt war. Das Korps bestand bis zum Jahr 1939 |
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| Der "Musikverein Eintracht Wipperfeld" erhält am 8.Dezember 1931 seine erste Satzung |
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 Musikverein Eintracht Wipperfeld 1921 |
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| In diesem Jahr konnte die Vereinsarbeit fortgeführt werden. Die Musiker gaben sich den Namen: „Musikverein Eintracht Wipperfeld“. |
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| Während des 1.Weltkrieges geriet das Vereinsleben aus dem Takt, für die damaligen Verhältnisse sicherlich nicht ungewöhnlich. |
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| Nach dem Bau des derzeitigen Gotteshauses, bei dem die Musiker eigennützig mit aktiv waren, wurde bereits 1894 das Turmblasen erwähnt. |
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| Erstmals urkundlich erwähnt wird die Entstehung der Blasmusik in Wipperfeld in der Kirchenchronik. Dort wird die Gründung eines kirchlichen Chores auf das Jahr 1890 datiert. Neun Musiker begründen die Blasmusik in Wipperfeld. |
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